Samstag, 29. September 2018

Durch bunte Herbstlandschaften

Hinweis zum Datenschutz: Auf diesen Seiten werden vom Betreiber des blogger-Portals Cookies gesetzt, Statistiken und anderes erstellt. Sofern Sie über unsere Seite buch-juwel.de oder presseweller.de auf diese Seite gekommen sind, haben wir dort auf den Datenschutz zu unseren Homepages und zu anderen Foren hingewiesen und darauf, dass Sie sich mit Anklicken dieser Seiten mit den Bedingungen einverstanden erklären. Von uns selbst werden Ihre Daten nicht verwendet und nicht weitergegeben. Ihre Daten werden uns nur bekannt und genutzt, wenn Sie eine Anfrage stellen und wir sie beantworten. Ähnlich ist es, wenn sie einen Kommentar hinterlassen. 

                                                               ------------------------------------------------






 Farbenfroh zeigt sich der Herbst. (Alle Fotos: (c) presseweller)


 Magische Zeit mit Farbspiel: Tipps vom Norden bis in Deutschlands Südwesten


Von Jürgen Weller

Siegen. 29. September 2018 (DiaPrw). Jahr für Jahr kommt er, der kalendarische Herbst, und zwar am 22. oder 23. September, der Natur und dem Sonnenstand nach. Es ist die Zeit der herbstlichen Tag- und Nachtgleiche. Das Taglicht wird kürzer und die Luft kühler, wenn es auch sonnige, warme Herbsttage gibt. Sie bringen das Bunt der Natur so richtig zur Geltung. Gern sind wir in diesen Tagen gereist. Einige Facetten dieser farbenfrohen Wunderwelt, von Deutschlands Norden bis zum Südwesten, haben wir zusammengestellt – Tipps für Romantiker.



Magische Momente, hier im Alten Land an der Este.


Auf in den Norden und nach Brandenburg
Die Herbsttage in der Nordheide rund ums Alte Land haben wir genossen, was sich nicht nur aufs leckere Essen bei der Einkehr bezieht, sondern auf die wundervollen Landschaftsbilder mit sonnen-glitzerenden Bächen und dem Farbrausch der Misch- und Laubwälder. Wir haben diese Farbspiele rund um Buxtehude und Stade an der Elbe und an kleinen Seen entdeckt. Fahren Sie zum Beispiel von Sittensen Richtung Tostedt und Handeloh in der Nordheide oder zweigen Sie von Sittensen Richtung Buxtehude kommend in Sauensiek links ab und fahren Sie über viele Dörfer bis Harsefeld, wo es auch einen kleinen beschaulichen See gibt. Von hier nun weiter nach Stade und an die Elbe.



Am Rhin-Kanal im Havelland/ Brandenburg. 


 Über schöne Farbszenerien staunten wir ebenfalls im Brandenburger Land rund um Nauen. Von dort gelangen Sie zum Beispiel über die B 5 in westlicher Richtung nach Ribbeck mit dem Schloss. Viele werden das Fontane-Gedicht des „Herrn Ribbeck auf Ribbeck im Havelland ...“ noch kennen, in dem der Birnbaum eine wichtige Rolle spielt.

Die Natur zeigt sich überall im Prachtkleid, das aber auf Rückzug hindeutet: Bald kommt der Winter. In beiden Landstrichen ist es schön, über die Dörfer zu ziehen. Ein großer Teil der Kornfelder ist abgeerntet. Hier und da hat man dicke und dünnere Kürbisse vorm Haus gestapelt oder einem roten oder gelblichen Kürbis ein „Gesicht“ gegeben. In der Dämmerung scheinen hier und da Laternen aus den Häusern. In zwei Orten erleben wir Teile eines Laternenumzuges mit. Erinnerungen werden wach. 
*Die Nordorte sind am besten von der Autobahn A 1 zu erreichen, die Ost-Orte über die A 2 oder die Bundesstraße 5. Für Radler gibt es diverse Möglichkeiten abseits der Hauptverkehrsstraßen.



Im jungen Siegtal bei Nenkersdorf.


Im Siegerland und in Wittgenstein
Ein Farbglühen überrascht uns Jahr für Jahr im Siegerland, das wie das Wittgensteiner Land in Westfalen liegt. Neben den Nadelwäldern im dunklen Grün sind es im Siegerland in und rund um Siegen die Laub- und Mischwälder, die sich rot, braun und gelb zeigen und im Sonnenschein zu einer Farbkastenpalette verschmelzen. Manche Anblicke erwecken den Eindruck einer Bunt-Wunderwelt, die gesehen oder entdeckt werden will. Bei Spaziergängen und Wanderungen, zu denen es viele Möglichkeiten gibt, ist das kein Problem. Fahren Sie zum Beispiel nach Holzhausen, Nieder- und Oberdresselndorf, entdecken Sie rund um Freudenberg die Täler und Dörfer oder fahren Sie von Siegen über Eiserfeld und Niederschelden nach Gosenbach und Oberschelden.


Buntes Allerlei in Volkholz im Wuttgensteiner Land.


Bei der Fahrt ins Wittgensteiner Land kurven wir durchs junge Siegtal über den Kamm des Rothaargebirges und erreichen zuerst Volkholz. Durchs frische Lahntal geht es dann weiter wie nach Feudingen und später auch Bad Laasphe. Die Wittgensteiner Landschaft mit ihren vielen Höhen ist wieder anders als das Siegerland. Wir sehen meist Nadelwald, aber es gibt auch Nischen und Mischwälder, die im Herbst ihren Farb-Charme versprühen. 
*Die Orte erreichen Sie über die Autobahn A 45, Abfahrten – je nach Ziel – Wilnsdorf und Siegen-Mitte. Radler müssen in der Mittelgebirgsregion feste in die Pedale treten. Motorbiker freuen sich über kurvenreiche Bergstrecken.




               Im Freilichtmuseum Vogtsbauernhof mit altem Bauernhaus im Schwarzwald.


Im Schwarzwald
Kaiserstuhl, Ortenau, Breisgau: Es gibt viele Möglichkeiten, in Deutschlands Südwesten den Herbst in vielerlei Hinsicht zu genießen. Dabei ist der frische Wein eingeschlossen, sofern man nicht mit auto, Motorrad oder Fahrrad unterwegs ist. Wenn wir über Freiburg oder Oberkirch in die umliegenden Orte und Dörfer fahren, gibt es überall etwas zu entdecken. Es ist der Landstrich mit Obst und Wein und meist badischer Küche. Neben dem Nadelwald sind es gerade die Obstbäume und Weinstöcke, die sich bunt zeigen sowie die Laubbäume in den Auen. In Oberkirch sind wir im Renchtal. Über dem Ort steht die Burgruine Schauenburg. Näher dran kommen Sie in Gaisbach, wo Sie gleich den Spuren des Schriftstellers von Grimmelshausen, bekannt für den Simlicissimus folgen können. Von Oberkirch lohnt sich auch eine Fahrt nach Sasbachwalden und Kappelrodeck. Bummeln Sie in Offenburg. Nah ist es nach Straßburg.



Im Breisgau zwischen Freiburg und Herbolzheim.


Im Breisgau, bekannt für sein mildes Klima, sind wir rund um Freiburg unterwegs. Im Ort bummeln und sich das Freiburger Münster anschauen. Wir erkunden das Elztal und fahren über Endingen zum Kaiserstuhl mit seinen Weinhängen. Es gilt, viele weitere kleinere Orte zu entdecken wie Kenzingen, Teningen und Riegel mit Kunsthalle und Museum. So konnten wir uns schon über reichlich herbstlich-bunten-Augenschmaus freuen.
*Die Orte in Ortenau und Breisgau erreichen Sie über die Autobahn A 5. Für Radler bieten sich gute Möglichkeiten. Motorbiker schätzen die kurvenreichen Strecken wie um Freiamt, zum Beispiel von Mundingen an der Burgruine Landeck vorbei, sowie andere Routen in den Regionen.

In allen Regionen sind Wanderer und Spaziergänger richtig, zum Teil gibt es Themenwanderwege. Es bestehen vielfältige Einkehrmöglichkeiten sowie zur Unterkunft Pensionen, FeWos, Gasthöfe und Hotels. Auf Tipps zur Einkehr und Übernachtung haben wir bewusst verzichtet, weil beides individuell ist. Zu den Örtlichkeiten informieren im Internet die Orts- oder Regionsseiten, meist unter „Freizeit/ Tourismus“. Auf den Tourismusseiten können Sie meist auch nach Unterkunftsbetrieben suchen und teils zur Verfügbarkeit von Zimmern. Sie können zum Beispiel nach folgenden Orten/ Regionen im Web suchen: Stade, Buxtehude, Sittensen; Nauen, Ribbeck; Siegen, Siegen-Wittgenstein, Bad Laasphe, Erndtebrück; Ortenau, Oberkirch, Offenburg, Schwarzwald; Breisgau, Freiburg, Kaiserstuhl.

Hinweis: Fotos aus verschiedenen Jahren. Örtlichkeiten können sich verändert haben. An- oder Durchfahrtrouten ohne Gewähr. Wir haben die Autobahnanbindungen erwähnt. Es gibt natürlich auch andere Strecken. Zu Bahnverbindungen sollte man sich informieren. In unserem Bericht sind nur wenige Orte genannt. Das Gesamtspektrum ist weitaus größer. Irrtum bleibt stets vorbehalten.
Das Urheberrecht (c) auf alle Fotos liegt bei presseweller. Es gilt deutsches Urheberrecht.
Bei Interesse an diesen oder anderen einzelfotos bitte anfragen.

Reisethemen und -tipps finden Sie immer auf unserer Homepage: www.presseweller.de

Dienstag, 28. August 2018

Spätsommer in Sauris im italienischen Friaul: Berge, Schinken und den hellgrün schimmernden See erleben

Hinweis zum Datenschutz: Auf diesen Seiten werden vom Betreiber des blogger-Portals Cookies gesetzt, Statistiken u. a. erstellt. Sofern Sie über unsere Seite presseweller.de auf diese Seite gekommen sind, haben wir dort auf den Datenschutz hingewiesen und darauf, dass Sie sich mit Anklicken dieser Seiten und anderer Blogs, Magazine usw. mit den Bedingungen einverstanden erklären. Von uns selbst werden Ihre Daten nicht verwendet und nicht weitergegeben. 
---------------------------------------------------

Unterwegs westlich des Plöckenpasses/ Deutsche Sprachinsel



Das ist das Ziel: Sauris am See in Friaul, an der Südseite der Karnischen Alpen, westlich des Plöckenpasses.      (Alle Fotos/ Bilder, soweit nicht anders angegeben: presseweller)



Von Jürgen Weller

28. August 2018. In der Friulaner Berglandschaft waren wir schon oft unterwegs. Es ist eine teils verwunschen-schöne Welt, meist abseits der Haupttouristenströme. Aber Sauris im Lumieital oberhalb der Flussschlucht hatten wir noch nicht erkundet. Es liegt im Westen einer gedachten Linie zwischen Paluzza und Tolmezzo. Das sind Orte an der Staatsstraße 52, die nach der B 110 vom Plöckenpass oder, auf Italienisch, Monte Croce Carnico kommt. Unsere Freunde empfahlen uns den Ort und machten uns mit ihrem Hinweis auf den guten Sauriser Schinken neugierig. Dann mal los!



Vom Plöckenpass Richtung Süden abwärts bis nach Sutrio, kurz  hinter Paluzza.

Einen Rückblick auf den kurvenreichen Plöckenpass, der am Scheitel an der Grenze rund 1350 Meter hoch ist, nehmen wir uns noch mit. Im Örtchen Timau sind dann schon kleine Weingärten angelegt. Timau, Tischlwang, ist eine deutsche Sprachinsel, wo ein eigener Dialekt gepflegt wird. Das ist in Sauris, im Dialekt Zahre genannt, ebenso – wie in verschiedenen anderen Orten dieses Landstrichs in der Provinz Udine, Region Friaul an der Südseite der Karnischen Alpen. Von der Staatsstraße zweigen wir hinter Paluzza rechts ab und tauchen über Sutrio in die Bergwelt mit malerischen Dörfern und Orten ein. Tourismus gibt es hier ebenfalls, aber doch etwas abseits überlaufener Ortschaften und regen Durchgangsverkehrs. Und das finden wir einfach nur gut! In Sutrio halten wir auf der Rückfahrt nochmals an: Käse kaufen!

Rad-, Bike-und Skigebiet
Gemütlich kreuzen wir über ordentlich befahrbare Straßen durch die Städtchen und Ortschaften wie Ravalscletto, Comeglians, Ovaro und Villa Santina bis Enemonzo. In der Region, zwischen Sutrio und Ovaro, findet sich übrigens auch der über 1700 Meter hohe Monte Zoncolan, der herausfordernde Strecken für Radler bietet. Wintersportfreunde sind im Skigebiet mit seinen zahlreichen Pisten rund um den Zoncolan richtig. Für Motorbiker bieten sich in dieser Region zwischen Plöckenpass und Udine verschiedene abwechslungsreiche Strecken und Rundfahrten an.



Der gesicherte "schiefe Turm von Prato". Nicht alltäglich.


Zwischendurch sehen wir noch einen „schiefen Kirchturm“, der mit starken Drahtseilen gesichert ist. So etwas wie hier in Prato im Pesarinatal sieht man nicht jeden Tag. Außerdem entdecken wir in Persariis einen alten Eisenschmelzofen als Erinnerungsstück an den früheren Erzbergbau. Hier also auch - wie in unserer Heimat, dem Siegerland, wo schon vor über 2500 Jahren die Kelten wirkten. 



Die Beschreibung weist einen Eisenschmelzofen aus. 

Ein Schild übersehen, und wir müssen wieder zurück und die gesperrte Verbindungsstraße weiträumig umfahren. Solche Spontansperrungen zeigen meist auch die Navis nicht an. Wir fahren teils durch dunkle Tunnel. Auf dieser ansonsten landschaftlich reizvollen Strecke steigen die umliegenden Berge bis auf über 2450 Meter an. Die Wälder und Gartenanlagen zeigen sich spätsommerlich, um bald in die wieder anderen Farben des Herbstes zu versinken. Landschaft und Orte haben Charme, wirken einladend. Wir lernten auf Hin- und Rückfahrt Ravascletto, Enemonzo, Ampezzo und viele weitere kennen. Da wir seit Jahrzehnten Nebenstrecken erkunden, ist es jedes Mal wieder erlebnisreich, die Dörfer und Städtchen abseits der Haupttouristenrouten zu sehen, in denen sich häufig historische Baulichkeiten, gepflegte Gärten, schöne Kirchen und gastfreundliche Bewohner zu einem Wohlfühlambiente ohne Schnelllebigkeit einen. Nur gut!

So grün ist der See
Bald kommt der See in den Blick, der smaragd-grün schimmernde Lago di Sauris, wunderschön in den Bergen gelegen. Wie schnell an der – über 130 Meter hohen! - Staumauer zu sehen, ist es kein „richtiger“ See, sondern eine Talsperre. Sie ist in den 1940er-Jahren entstanden. Wir spazieren ein Stück zur Staumauer, blicken über den See und neben der Mauer in den „Abgrund“. Tief unten verläuft die Schlucht. Über das tiefer gelegene Sauris di Sotto, rund 1200 Meter hoch, kurven wir über die gut ausgebaute passartige Straße hoch nach Sauris di Sopra. Das Bergdorf liegt über 1400 Meter hoch. Sauris, bereits um 1200 urkundlich erwähnt, gilt damit als wohl höchstgelegene Gemeinde der Region Friaul. Jeder der kleinen Orte hat eine eigene Kirche.



Oben Sauris di Sotta, Untersauris, unten Obersauris, Sauris di Sopra. 


Angenehme Wärme und guter Schinken
Die Luft ist noch angenehm warm, aber der Sommerhitze gewichen, die oft drückend in den Tälern liegt. Ältere Häuser mit typischen Holzfassaden stehen neben jüngeren in moderner Bauweise. Die Zeit bleibt nicht stehen, dreht sich Tag für Tag und Jahr um Jahr und lässt uns dennoch Altbewährtes und immer wieder Neues sehen und erleben – von Generation zu Generation. Oben im Dorf gibt‘s guten Ausblick, und ein Ristorante ist gleich in der Nähe. Wir kehren in der Pizzeria Da Fausto ein, wo uns freundliche Gastgeber erwarten. Nun, ein Grund unserer Fahrt war der bekannte Sauriser Schinken. Deshalb bestellen wir eine Schinkenplatte, begleitet von Wein und Mineralwasser. Der leicht speziell geräucherte Rohschinken ist überregional bekannt. Wir verständigen uns auf der Gastgeberseite mit ein bisschen Deutsch, auf unserer Seite mit ein bisschen Italienisch: „Si, Prosciutto“ (Ja, Schinken).
Nach kurzer Zeit rollen die Platten an, ein Augenschmaus aus Schinken, Salami, verschiedenen Käsesorten, dem typischen Weißbrot und Grissini. Nach kurzem Anstoßen greifen wir gern und schnell zu. Feiner Geschmack, ein Genuss für den Gaumen und so reichlich, dass wir es dem Ende zu doch etwas langsamer angehen lassen. Schließlich haben wir Zeit, in Ruhe Gutes zu genießen. Die Rechnung für vier Personen war überschaubar – reichlich Schinken, Käse, Brot, Wein und Wasser für 43 Euro. Wir hätten nicht gedacht, dass es so preiswert gewesen wäre. In den Gasthöfen und Restaurants der Region bieten sich natürlich auch andere Schlemmereien an, von Pastavariationen mit frischen Kräutern bis zu den unterschiedlichsten Fleischspeisen. Bei Da Fausto gibt es, wie in vielen Häusern in Sauris, auch Zimmer und Ferienwohnungen zu mieten. Viele davon sind Teil der Albergo Diffuso, einer Kooporative, zu der auch Hotels gehören.




Lecker und bodenständig die Auswahl an Schinken, Salami und Käse.


Draußen vor der Tür sprachen wir noch mit einem älteren Mann aus Sauris. Er fragte, ob alles gut war, worauf wir nur klar „Ja, Si“, sagen konnten. Er erzählte uns, dass er häufig hierherkomme. Er selbst käme ursprünglich nicht aus Sauris, sondern seine Frau und sie spreche noch „Zahrisch“, diesen Dialekt der deutschen Sprachinsel.
Wer sich vom feinen, geschmackvollen Sauris-Schinken und anderen Köstlichkeiten etwas mitnehmen will, sollte im Geschäft der Prosciuttificio Wolf vorbeischauen.



Zimmer und FeWos, hierbei Di Fausto und anderen gibt's auch: Albergo Diffuso.


Wieder anders zurück
„Arrivederci“ (Auf Wiedersehen) rufen wir freudig, als wir wieder den Berg hinabrollen und bald der so beeindruckende grüne See wieder in den Blick kommt. Erneut geht es durch stockfinstere Tunnel weiter nach Ampezzo. Ein Abzweig von dort führt uns schließlich nach Tolmezzo, wo wir auf die Staatsstraße Richtung Paluzza, Monte Croce Carnico (Plöckenpass) abzweigen. In Sutrio halten wir nochmals an, um in der dortigen Caseificia Sociale nach Käse zu schauen. Es gibt ein vielfältiges Angebot zu günstigen Preisen, vom frischen bis zum länger gereiften Käse – hergestellt aus der würzigen Milch, die umliegende Almwirtschaften und Bergbauernhöfe liefern. Dem betriebsamen Käuferandrang nach haben viele, wie wir seit Jahren, gute Erfahrungen damit gemacht; kurz: Der Käse schmeckt einfach gut!
Weiter auf den Plöcken. Als wir auf der Passhöhe auf einen Espresso einkehren, legt sich nach und nach schon die Dämmerung über die spätsommerliche Berglandschaft, die sich nun wieder in einem anderen, weicheren Licht als in der Vormittagssonne zeigt.


Genießen Sie unterwegs die wunderschönen Bergblicke. 


Alle waren sich einig, dass es nur schön und gut war, Sauris, die Sprachinsel und den Ort mit dem klasse Schinken, zu besuchen. Wie immer ist es, wie dieses Mal wieder, einfach nur wundervoll, die verschiedenen Landschaftsformen und Ortsgestaltungen in unserer Welt zu sehen und auf Menschen in deren Alltag und mit ihren je nach Region eigenen Gewohnheiten zu treffen und sich im Gespräch und Miteinander auszutauschen und zu verstehen. Oft die Basis für langjährige Freundschaften.

Tipps: Ob Hin- oder Rückstrecke: Von Paluzza bis Sauris sind es rund 55 Kilometer. Wer von Kötschach-Mauthen (Kärnten) über den Plöckenpass fährt, muss rund 85 Kilometer unter die Räder nehmen. Es ist möglich, dass es bei der Wiedereinreise nach Österreich Grenzkontrollen gibt.
Zu unserer Fahrtzeit waren weder die Staatsstraße noch die Nebenstrecken stark frequentiert. Es ist sinnvoll, auf Sperrschilder wegen Straßenarbeiten und anderem zu achten. Wir mussten einmal über 15 Kilometer zurückfahren und eine andere Abzweigung wählen. In vielen Orten gibt es sehenswerte Kirchen sowie andere historische Baulichkeiten. Einkehr- und Übernachtungsmöglichkeiten findet man nahezu überall.
Informationen im Internet unter http://www.turismofvg.it/Ort/Sauris und allgemein bei Tourismus Friaul-Julisch-Venetien www.turismofvg.it/Wer-sind-wir;
Zu Kötschach-Mauthen (Nordseite des Plöckenpasses): https://www.koemau.com

Hinweise: Zur Befahrbarkeit von Straßen, Sperrungen aktuell informieren. Wir können keinerlei Gewähr dafür übernehmen, ebenso nicht zu Kilometerangaben, Witterungsverhältnissen, Bestand oder Öffnungszeiten von Gasthöfen und anderen Restaurations- und Nächtigungsbetrieben. Zur Verifizierung von Höhenangaben, Jahreszahlen usw. nutzen wir zum Teil wikipedia.org. Die Fotos stammen aus dem September 2017. Örtlichkeiten/ Ansichten können sich verändert haben. Irrtum bleibt in allen Fällen vorbehalten.

Über die Seiten www.presseweller.de können Sie die verschiedensten Reiseberichte und -Tipps ohne Anmeldung aufrufen – direkt auf Blogs und in Magazinen.

Mittwoch, 11. Juli 2018

Bunter Reigen von Buxtehude über Wetzlar bis Wismar

Hinweis zum Datenschutz: Auf diesen Seiten werden vom Betreiber des blogger-Portals Cookies gesetzt, Statistiken u. a. erstellt. Sofern Sie über unsere Seite presseweller.de auf diese Seite gekommen sind, haben wir dort auf den Datenschutz hingewiesen und darauf, dass Sie sich mit Anklicken dieser Seiten und anderer Blogs, Magazine usw. mit den Bedingungen einverstanden erklären. Von uns selbst werden Ihre Daten nicht verwendet und nicht weitergegeben. 

-----------------------------------------------------------------------



Titelansicht des neuen Magazins "Bilder einer Stadt". (Repro: presseweller)

Teil 1 von Pressewellers „Bilder einer Stadt“ fertig/ Einfach aufrufen


Siegen. 12. Juli 2018 (DiaPrw). Teil 1 des neuen Projekts „Pressewellers Bilder einer Stadt“ ist fertiggestellt. Auf 13 Seiten sind zehn Städteansichten mit kurzen Erläuterungen zu sehen. Außer auf Einzelseiten liegt die Zusammenstellung nun auch als Blättermagazin vor. Ohne Anmeldung können Seiten und Magazin unter „Tourismus“ auf www.presseweller.de aufgerufen werden.

Sie werden sicher einige oder alle Städte dieser Ausgabe kennen.Schauen Sie einfach mal zum Erinnern oder überlegen Sie sich, erstmals oder wieder hinzufahren. Alle diese Orte haben einiges zu bieten, ob an Sehenswürdigkeiten oder an Flair und Atmosphäre zum Bummeln, zur gemütlichen Einkehr oder für ein paar Urlaubstage, Stichwort Städtetour. Die Darstellungen sind komprimiert, begrenzt auf einige Örtlichkeiten. Natürlich sind die Städte weit vielfältiger!
In der ersten 13-seitigen Ausgabe „Pressewellers Bilder einer Stadt“ sind zehn deutsche Städte zu sehen, Format DIN-A3, PDF: aus Norddeutschland Bremen, Buxtehude, Schwerin, Wismar; aus dem mittleren Westen Haiger, Siegen, Wetzlar; aus dem Südwesten Emmendingen und Oberkirch sowie aus Franken/ Bayern Greding. Die Titelseite ist eine Kombination aus Einzelansichten von Örtlichkeiten der drei Städte Schwerin, Siegen, Buxtehude. Das Komplettmagazin ist ebenfalls „zum Blättern“ aufgelegt. Dabei können im Programm auf Wunsch Einzelseiten auch vergrößert dargestellt werden.

Mit kurzen Beschreibungen
Die von Presseweller erstellten Fotos stammen aus verschiedenen Jahren. Zusammenstellung und Bearbeitung erfolgten unter dem Label wellSi-made. Zu allen Abbildungen gibt es eine Bildbeschreibung, außerdem enthält jede Stadtseite einen Textblock, in dem mehr zum Ort zu erfahren ist und in dem es Hinweise zu weitergehenden Informationen gibt. Alles ist ohne Anmeldung auf der Presseweller-Webseite „Tourismus“ aufrufbar: http://www.presseweller.de/Tourismus/tourismus.html

Teil 2 mit Auslandsorten
Der zweite Teil „Bilder einer Stadt“ ist bereits in Vorbereitung. Hierin wird es weitere deutsche und erste ausländische Städte zu sehen geben, zum Beispiel Cividale in Italien. Wegen der Blattgröße DIN-3 wird der Umfang in ähnlichem Rahmen wie Ausgabe 1 gehalten. „Immer wieder etwas Neues“, das ist seit Jahrzehnten Programm bei Medienbüro und PR DialogPresseweller.

Infos allgemein: www.presseweller.de

Foto: Ansicht der Titelseite „Bilder einer Stadt“. (Repro: presseweller)

Samstag, 26. Mai 2018

Im Kärntner Gailtal kommt Urlaubslust auf


Hinweise zum Datenschutz gemäß der seit 25. Mai 2018 geltenden Datenschutz-Grundverordnung (DS-GVO): Bitte beachten Sie die Hinweise von Google. Es werden Cookies gesetzt und Statistiken erstellt, zum Beispiel zu Abrufzahlen, IP-Adressen usw. 
Sie können diese und andere Blogs von uns ohne Anmeldung über unsere Webseite oder direkt aufrufen. Wir, Presseweller, erheben daher keine Namen, Adressen usw. von Ihnen, sodass unsererseits keinerlei Verwertung erfolgt, erfolgen kann und soll. Bei der von uns aufrufbaren und vom Betreiber zur Verfügung gestellten Statistik sind für uns nur die Abrufzahlen zum jeweiligen Artikel oder zur Zahl der Abrufe insgesamt, keine weiteren Daten, interessant. Bitte beachten Sie die diese Hinweise und unsere Datenschutzhinweise auf der Seite "Magazine, Videos, Blogs" und im Impressum auf www.presseweller.de
Mit der Nutzung unserer Seiten/ Blogs/ Magazine/ Videos erklären Sie sich gemäß den Datenschutzhinweisen auf "presseweller" mit den Bedingungen einverstanden.  
--------------------------------------------------------------------------------------------




Vom Weg zur Rattendorfer Alm hat man diesen Ausblick auf Rattendorf und die Gailtaler Alpen.



Almen, Radwege und mehr/ Schön wohnen wie am Kastnerhof in Rattendorf

26. Mai 2018 (DiaPrw). Grüne Wiesen und Wälder, der Gailfluss und Berggipfel malen im westlichen Gailtal zwischen Kötschach-Mauthen und Pressegger See ein wunderschönes Landschaftsbild. Das Gailtal zwischen Gailtaler und Karnischen Alpen, in denen auf der Höhe die Grenze zu Italien verläuft, ist so beeindruckend und romantisch, dass viele Gäste immer wieder hierher kommen. Mit seinen Almen, den Brauchtumsfesten, dem warmen Pressegger See, den Wander-, Rad- und Mountainbikewegen einerseits sowie dem international bekannten Skigebiet Nassfeld andererseits ist es seit Jahrzehnten ein beliebtes Sommer- und Winterziel! Uns ist seit Jahren ein Dorf ans Herz gewachsen, Rattendorf.



Der Kastnerhof in Rattendorf. Links im Hintergrund die Spitze des Zweikofels in den Karnischen Alpen, rechts Seitenansicht mit "Spielecke"-Garten und Balkonblumenschmuck. 

Rattendorf kennen wir seit der Jugend. Der Name hat nichts mit den Nagern zu tun, sondern könnte mit „Roden“ zusammenhängen. Seit Jahren quartieren wir uns gerne in einer Ferienwohnung mit inklusivem Frühstück ein. Das ermöglicht zum Beispiel der Kastnerhof (www.kastnerhof.com). Neben den großzügigen Ferienwohnungen gibt es auch Zimmer – alles übrigens neu gestaltet und renoviert sowie natürlich mit Dusche/ WC, teils mit Balkon, SAT-TV, W-LAN und mehr sowie zu erschwinglichen Preisen. Die Ungezwungenheit sowie die freundlichen und sich kümmernden Gastgeber lassen uns stets sagen: „Wir fühlen uns hier wohl!“

Teil des großzügigen Ess-Küchen- und Wohnbereichs mit Sat-TV (o.). Hübsche Dekos im und vorm Haus lockern auf. Am Kastnerhof kann man sich auch mit "Kuh"-ten - statt guten - Tag begrüßen. (Fotos (c) oberhalb: Kastner 3, presseweller 3/ alle Fotos unterhalb: presseweller)


Kuh-ten“ Tag
Aufgrund der vielen Stammgäste mag es anderen Gästen ebenso gehen wie uns. Kinder und Enkel werden im Haus, in dem man sich wegen der Kuhhaltung auch mit „kuh-ten Tag“ begrüßen kann, ihre Freude haben. Einen kleinen Spielplatz gibt es im Vorgarten, wo die Eltern oder Großeltern aus der idyllischen Laube zuschauen können, gleich gegenüber ist der größere Gemeinde-Spielplatz. Abends sitzen die Erwachsenen, oft auch auch mit den Gastgebern, gerne zu gemütlich-fröhlichen Runden auf der Vorterrasse zusammen, wobei über die Erlebnisse des Tages und vieles andere erzählt wird. Irgendwann endet der Abend im Resümee: Das war wieder einmal ein rundum schöner Urlaubstag. Der Kastnerhof steht hier gleichsam für andere Urlaubsbetriebe im Dorf und im Tal, von der Ferienwohnung über Pensionen und Campinganlagen bis zum Viersternehotel.



Praktisch: Einstieg in den Gailtal-Radweg direkt von Rattendorf aus. 


Radweg, Almweg und Spazierstrecken
Rattendorf liegt quasi direkt am Gailtal-Radweg R 3. Auf dem nahezu ebenen und gut ausgeschildertem Weg, der von Kötschach-Mauthen bis bei Villach führt, können kleinere und größere Etappen unter die Räder genommen werden. Da er größtenteils abseits der Hauptverkehrsstraßen verläuft und immer wieder in Dörfer abgezweigt werden kann, eignet er sich auch gut für Familien. Wenn das Bike nicht dabei ist: Es gibt verschiedene Ausleihmöglichkeiten. Zum Teil halten auch die Gastbetriebe Räder vor. Mountainbiker haben in den Karnischen Alpen zig Möglichkeiten, hoch zu schnaufen und sich nachher beim Downhill den Wind um die Ohren wehen zu lassen. Zu Spaziergängen laden zum Beispiel der Wasser-Erlebnis-Weg ein, der Weg zur Fischzucht und ein ausgiebiger Dorfrundgang. Für mehrstündige Wanderungen, zum Beispiel zur Rattendorfer Alm, wo während der Saison der schmackhafte Almkäse produziert wird, gibt es viele Möglichkeiten.


Zur Rattendorfer Alm wandern und den Ausblick genießen. Von hier geht es auch zum Einstieg in den Karnischen Höhenweg - nach Ost Richtung Nassfeld, nach West Richtung Plöckenpass.


Von der Alm unterhalb des fast 2300 Meter hohen Trogkofels steigen Wanderfreunde in den Karnischen Höhenweg ein, den Fernwanderweg Via della Pace, den Friedensweg. Ringsum gibt es zahlreiche Almen. Deshalb beschrieb bereits vor Jahrzehnten der westfälische Autor Georg Hainer das Gailtal als „Tal der Almen“. Vom Frühsommer bis zum Spätherbst lohnt sich die Fahrt mit dem Millennium-Express. Die Talstation der Kabinenbahn im Rattendorfer Nachbarort Tröpolach liegt nur rund zwei Kilometer entfernt. Endstation ist auf knapp 2000 Metern auf der Madritsche, mitten in einer fürwahr aussichtsreichen Bergwelt rund um das international bekannte Wintersportgebiet Nassfeld und in der Sommerzeit mit vielen Freizeitmöglichkeiten für Kinder und Erwachsene. Klar, dass man sich oben auch stärken kann. Bergluft macht Hunger.


Ob auf der Alm oder im Gasthof: Eine gute Jause, Zwischenmahlzeit, sollte man sich mal gönnen. Neben "Speck" gehören auch Hauswurst und der Almkäse dazu.


Badespaß, Bummel und Einkehr
Viele verbinden Sommer mit Badespaß. In etwa 20 Auto-Minuten ist von Rattendorf aus der bekannte Pressegger See mit seinen Strandbädern erreicht: schwimmen. planschen Bötchen fahren. Außerdem lockt dort der „1. Kärntner Erlebnispark“. Der See gilt als einer der wärmsten Kärntens. Schwimm- und Badespaß lässt sich auch im Freibad Kirchbach erleben. Mit dem Auto ist es von Rattendorf aus in wenigen Minuten erreichbar.


Der Pressegger See wird auch liebevoll "Gailtaler Badewanne" genannt. An den Strandbädern ausruhen, schwimmen, eine Bötchenfahrt unternehmen - es ist vieles möglich. 


Zum Geschäftsbummel laden die Bezirkshauptstadt Hermagor sowie das quirlige Kötschach-Mauthen ein. Aufgrund der zentralen Lage von Rattendorf ist es auch nicht weit nach Villach oder ins italienische Tarvisio mit seinem großen Markt.



Lecker und typisch: Kärntner Nudel, hier beim Almabtriebsfest. 


Wenn es darum geht, auf Gutes einzukehren, haben Gäste rund um Rattendorf die Auswahl aus vielen Gasthöfen und Restaurants, in denen Bodenständiges und Internationales serviert wird. Fahren Sie in Jenig die Bergstraße hoch nach Kreuth zum Hotel Presslauer. Die Speisenkarte ist reichlich, das Essen klasse, und Sie sitzen im Panoramarestaurant oder auf der Terrasse mit Blick auf die Karnischen Alpen. „Drinnen oder draußen“ heißt es ebenfalls beim Waidegger Wirt mit dem runden und guten Speisenangebot. Der „Wirt“ liegt nur unweit vom Golfplatz entfernt. Bodenständiges, von der Leberknödelsuppe bis zum Zwiebelrostbraten, ist richtig lecker. Wir haben es schon gerne im Tröpolacher Hof genossen. Schräg gegenüber ist der Pizzastadl. Dort gibt es Pizza, Pasta und mehr. Natürlich finden sich im Umland viele weitere Möglichkeiten guter Einkehr. Schließlich ist das Gailtal der Slow-Food-Bewegung angeschlossen. In Rattendorf selbst lädt, gleich gegenüber des Kastnerhofes, das kleine aber gemütliche Café Maier – ein Dorfprojekt - auf Snacks bis zur Pizza ein. Eine großer Gastgarten gehört dazu. Für einen abendlichen Fußweg lohnen sich auch die Jeniger Stubn im Nachbarort Jenig. Es gibt neben Getränken aller Art ebenfalls Kleinigkeiten zum Essen. Alle beschriebenen Lokalitäten und viele mehr in der Region haben wir bereits öfter ausprobiert, und wir waren stets zufrieden! Zu den je nach Saison aktuellen Öffnungszeiten sollte man sich vor Ort informieren.


Der "Hausberg", der über 2150 Meter hohe Gartnerkofel, ist von Rattendorf aus gut zu sehen.


Bei Festen mitfeiern
Von Frühsommer bis Herbst laden im Gailtal zahlreiche bodenständige Festlichkeiten zum Mitfeiern ein, vom Honigfest über das überregional bekannte Gailtaler Speckfest bis zu Kirchtagen mit „Kufenstechen“, ein Reitwettbewerb mit langer Tradition. In Rattendorf sind es über den Sommer bis in den September hinein zum Beispiel der mehrtägige Kirchtag, das beliebte Waldfest und schließlich der Almabtrieb. Überall sind Urlauber stets gern dabei – so, als gehöre man dazu!
Wenn dann abends in gemütlicher Runde noch einige Gailtaler diese besonderen Kärntner Lieder anstimmen, die von Sehnsucht, Heimat, Almleben und Liebe erzählen, dann wird‘s ringsum stiller, bevor bald der Abend ausklingt. Da wird vielen Gästen schnell klar, warum ihnen dieses so schöne Fleckchen Erde im Südwesten Kärntens schon längst zur „Urlaubs-Heimat“ geworden ist.

Tipp: Im Gailtal gibt es zahlreiche Feste. Neben den Kirchtagen und dem Kufenstechen wie in Egg stehen zahlreiche Genussfeste im Vordergrund wie das Gailtaler Speckfest in Hermagor sowie dort auch das Honigfest sowie das Käse-Festival in Kötschach-Mauthen, außerdem gibt es auch ein Apfelfest und ein Polentafest und viele mehr. Informieren Sie sich zu Veranstaltungen auf der Webseite der Region, www.nlw.at



Da haben Kinder ihren Spaß: Spielplatz in Rattendorf und überall Tiere wie Kühe, Pferde und sogar Esel und mehr. 

Abwechslung für Kinder/ Immer wieder Neues
Urlauberfamilien sind seit jeher in Rattendorf anzutreffen. Auf dem Programm für den Nachwuchs stehen je nach Alter kleine Radrunden, spielen, ein Spaziergang mit den Eltern zum Doberbach, wo Steine gesucht werden, die dann beim Werfen möglichst oft übers Wasser springen sollen, und Steinmännchen, „Steinmanderl“ gebaut werden. Auf weiterem Weg sieht man einen Wasserfall. Wegen der Tiere, Blumen, Pflanzen und schönen Aussichten haben Kinder meist auch Spaß beim Besuch einer der Almen. Gern werden auch dort Steine gesucht. Vielleicht ist eine Versteinerung, eine Fossilie, zu finden. Im Geo-Park Karnische Alpen lässt sich einiges entdecken – ein gutes Stück Erdgeschichte. Alleine spielen? Im Ort gibt es viele Kinder, und Anschluss ist meist schnell gefunden. So entstehen bei Stammgästen häufig Freundschaften über Jahrzehnte und Generationen.
Die hohe Stammgästequote mag daher rühren, weil sich Urlauber in den Hotels, Gasthöfen, Pensionen und Ferienwohnungen einfach wohlfühlen und es außerdem in der Region immer wieder Neues zu entdecken und zu erleben gibt. Da kommen dann gegenseitig Gästefragen wie „Habt ihr euch das schon angeschaut?“ „Nein, wussten wir noch gar nicht.“
Schon die Berge wie der Reißkofel, der Zweikofel, der Trogkofel und Gartnerkofel, der Spitzegel beim Pressegger See und das große Dobratsch-Massiv zeigen von jeder Seite aus sowie im Morgen- und Abendlicht wieder andere Bilder. In den Bergen warten verwunschene Seen wie der Zollnersee und Wiesen mit teils seltenen Blumen wie die Wulfenia, Trichterlilie, Kohlrösl, Frauenschuh und natürlich Enzian und Edelweiß. Was für ein wunderschöne und abwechslungsreiche Bergwelt!
„Wir kommen seit über 25 Jahren hierher“, erzählt uns eine Mutter hoch oben auf der Restaurant-Terrasse. Inzwischen urlauben auch die Kinder mit den Enkeln hier.“ Bei einem Paar aus Holland ist es ähnlich. Es erzählt uns auch von seinen Ausflügen und Wanderungen. Schließlich sind die Möglichkeiten im Gailtal vielfältig, über Grenzen hinweg!

Tipp: Für Abwechslung und Aktivitäten haben Sie zahlreiche Möglichkeiten. Für viele wird im Sommer der Badespaß im Vordergrund stehen. Was kann sonst noch auf dem Programm stehen?  Nur als Beispiele: Wandern in verschiedenen Höhenlagen, Radtouren, Mountainbiken, Motorradtouren, Golf, Besuch der Garnitzenklamm in Möderndorf bei Hermagor, von Möderndorf auch zum Almdorf rund um die Egger Alm, wo man nahezu eben spazieren oder hoch zur Poludnigalm wandern kann, Museums- und Kirchenbesuche sowie Autoausflüge zum Weissensee, ins nahe Italien und nach Slowenien. Verschiedenes finden Sie in unseren Reiseberichten auf diesem Blog.


Wenn die Sonne über den Bergen erwacht ist, freut man sich auf einen schönen Tag.


Anreise mit dem Auto
Grundsätzlich kann auch die Bahn genutzt werden, die über Villach, Arnoldstein bis Hermagor fährt. Mit dem Auto empfehlen sich mehrere Wege, die ihre landschaftlichen Reize haben. Als Zwischenziel nehmen wir München. Beliebt sind die Routen über die Tauernautobahn bis nach Arnoldstein/ Thörl-Maglern über den Gailtalzubringer bis Nötsch und weiter über die B 111 Richtung Hermagor. Eine etwas nähere Alternativstrecke ins westliche Gailtal besteht über die Abfahrt bei Feistritz/ Drau und dann über die teils enge Passstraße Windische Höhe ins Gailtal.
Für das westliche Gailtal wie nach Rattendorf ist es von Rosenheim/ Inntaldreieck kilometermäßig kürzer über die reizvolle Felbertauernroute, ab Kufstein/ Süd/ Felbertauern allerdings ohne Autobahn. Freunde von Passfahrten können auch die Radstädter Tauern und den Katschberg statt der Autobahn nutzen.
Entfernung München – Hermagor um die 300 Kilometer, je nach Stecke mal weniger und mal mehr.
Für Autobahnen und teilweise Schnellstraßen benötigen Sie eine Autobahnvignette, „Pickerl“. Für manche Tunnels (Felbertauern und Tauernautobahn) und Passstraßen (hier zum Beispiel Großgockner) fällt zusätzlich Maut an. (jw)

Mehr Infos: www.kastnerhof.com  Tel./Fax: (0043) /0/ 4285 443, E-Mail: kastnerhof@speed.at
Auf der Seite erfahren Sie mehr zu den Ferienwohnungen, Zimmern, inklusive Preisen, sowie zum Haus.
Zum Gebiet: www.nassfeld.at
Informationen zur Region, einschließlich Aktivmöglichkeiten. Unter „Suche“ Rattendorf eingeben.

Reiseberichte und -tipps sind wie Autothemen immer ohne Anmeldung über die Seite www.presseweller.de aufrufbar.

Autor Jürgen Weller schreibt und veröffentlicht seit 40 Jahren Reiseberichte und -tipps zu Deutschland und von dort mit dem Auto relativ nah erreichbaren Zielen in Europa wie Österreich,  nordöstliches Italien und nordwestliches Slowenien.

Hinweis für Medien: Falls Sie an einem Abdruck, einer Einstellung des Reiseberichts, auch in verkürzter Form, sowie an den Fotos oben oder anderen Fotos interessiert sind, fragen Sie bitte bei uns an. 

Samstag, 27. Januar 2018

„Lahnen“ Sie mal: Goethe und Märchenschloss


Der Wetzlarer Dom und Schloss Braunfels, zwei imposante Baulichkeiten,  stehen neben den Orten selbst im Blickpunkt des "Lahnens", entlang der Lahn in Mittelhessen. Alle Fotos in diesem Bericht aus verschiedenen Jahren und Jahreszeiten. (Fotos und Fotomontagen: (c) presseweller)


Unterwegs im Lahntal zwischen Wetzlar und Braunfels


27. Januar 2017. Eben hatten wir noch Burg Greifenstein hoch über dem Dilltal im Blick, nun fahren wir in Hermannstein von der A 45 ab und zuckeln nach Wetzlar. Eine kleine Umfahrt, lahnaufwärts nach Waldgirmes, würde sich empfehlen. Vom „Römischen Forum Waldgirmes“ (siehe unsere Link-Liste) hatten wir bereits gelesen. Verschiedene Ausgrabungen förderten den Standort einer römischen Stadt von vor rund 2000 Jahren zutage. Im „Römischen Forum“ werden neben anderem Aktionen und Seminare angeboten, um Besucher in die alte Zeit und die Welt der Relikte eintauchen zu lassen. Aber das ist eine weitere Geschichte. Unser Weg führt uns zuerst ins mittelhessische Wetzlar, das viele mit Goethe und Dom verbinden und das zum Bummeln und Anschauen einlädt. Danach geht es nach Braunfels mit dem "Märchenschloss". Für Aktivitäten gibt es ebenfalls viele Möglichkeiten an der Lahn.

Die ehemalige Reichsstadt Wetzlar mit damaligem Sitz des Reichskammergerichts, in dem Johann Wolfgang von Goethe gegen Ende des 18. Jahrhunderts wirkte, ist oberhalb des Talbereichs von Hügeln umgeben. Je nach Standort ist die Burgruine Kalsmunt auszumachen, von wo es einen guten Blick über die Stadt gibt. Wir parken am Domplatz. Gleich neben uns steht das mächtige Gebäude, das insgesamt wohl über 800 Jahre auf dem steinernen Buckel hat. Durch mehrere Bauphasen über die Jahrhunderte hat der Dom unterschiedliche Stile erlebt, von Spätromanik und Gotik bis zu Barock. Das Gotteshaus ist übrigens eine so genannte Simultankirche, dient also evangelischen und katholischen Christen für ihre Gottesdienste und Messen.



Eines der Buntglasfenster mit zahlreichen Motiven im Dom.


Beim Besuch haben wir Glück: Die Orgel spielt. Wie wir, lauschen noch einige andere den Klängen, die sinnieren und innere Ruhe einkehren lassen. Angenehm. Der Bummel durch die Gassen mit Häusern in hessischem Fachwerk lässt Geschichte atmen. In überschaubaren Entfernungen vom Domplatz aus erreicht man zum Beispiel den Kornmarkt und etwas weiter den Eisenmarkt. Auch in dieser Region wurde nach Erz geschürft. Unmittelbar an der Lahn kehren wir in ein Café ein, um in Ruhe über „Gott und die Welt“ und Wetzlar zu plaudern.

Von Goethe zur Optik
Hätte der große deutsche Dichter Goethe in Wetzlar nur kurze Zeit am Reichskammergericht verbracht, wäre das lediglich eine Episode im Lebenslauf gewesen. Aber es kommen zwei weitere Personen ins Spiel: die von ihm verehrte Charlotte Buff, der er wohl im Jahre 1772 begegnete, die aber in "anderen Händen“ war, und sein Freund Karl Wilhelm Jerusalem, dessen Elisabeth ebenfalls bereits verheiratet war. Tragische Geschichte, da beiderseits ohne Erfüllung. Jerusalem erschoss sich 1772 in Wetzlar in seiner Wohnung in der Schillerstraße – heute Museum, Jerusalemhaus. Diese Ereignisse sind der Hintergrund für Goethes Roman „Die Leiden des jungen Werthers“ – Weltliteratur. Ein „Lottehaus“ als Museum gibt es ebenfalls, in der Lottestraße.
Das rührige Kulturamt der Stadt Wetzlar bietet übrigens ständig Stadtführungen und andere Aktionen, bei denen Teilnehmer mehr zu Geschichte und Baulichkeiten erfahren.
Feinmechanik und Optik spielen seit jeher eine Rolle in Wetzlar. Eng damit verbunden sind die Namen „Leica“ und „Leitz“ -Optik, Mitte des 19. Jahrhunderts in Wetzlar gegründet. In der Stadt gibt es mehrere Firmen für feinmechanische, optische Produkte, von Brillen über Fotoapparate bis zu Mikroskopen. Seit dem Jahre 2007 lohnt ein Besuch in der Lottestraße. Dort steht das Viseum, in dem es um moderne Anwendungen, Experimente und mehr geht. Im Leitz-Park locken außerdem die Leica-Erlebniswelt und -Galerie. Dort erfahren Besucher mehr zu Fertigung und Montage und sehen historische Modelle, vom Fotoapparat bis zum Objektiv. Bei Interesse sollten wir diese Einrichtungen unbedingt einmal besuchen, empfahlen uns alte Bekannte.


Fachwerk und Idylle am Kornmarkt in Wetzlar. Vom Domplatz aus gut fußläufig zu erreichen.


Einkehren und übernachten
Ob im Restaurant am Domplatz oder in anderen sowie in verschiedenen Cafés in der Altstadt sind wir bereits eingekehrt und waren mit Essen und Atmosphäre richtig zufrieden. In der Stadt gibt es zig Möglichkeiten: Restaurants, Cafés, Bistros, Pizzerien, Eis-Cafés und mehr. Beim Bummel durch Wetzlar werden Sie ständig auf eine Einkehrmöglichkeit treffen. Wer später am Abend noch Unterhaltung sucht, besucht eine der Lokalitäten, in denen es zum Teil auch Livemusik gibt. Davon lesen wir oft, waren aber selbst noch nicht dort.
Zum Übernachten bieten sich mehrere Hotels an sowie Ferienwohnungen und Camping. Lustig, auf dem Campingplatz Wetzlar in der Dammstraße, Richtung Lahnau, kann man sogar einen Zirkuswagen, ausgerichtet für bis zu vier Personen, mieten.

Hoch oben das Schloss: Braunfels
Über Dalheim fahren wir über die B 49 weiter Richtung Braunfels. Auf dieser Strecke kurz hinter Wetzlar gibt es auch den bekannten Blick auf die alte Lahnbrücke mit dem Dom im Hintergrund! Ein Ansichtskartenmotiv und überall zu finden.
Nach wenigen Kilometern bei Oberbiel ein Abzweig zum Kloster Altenberg. Die Straße windet sich den kleinen Berg hoch. Nach einigen Kurven kommt das Klostergelände in den Blick. Schon oft waren wir hier, oberhalb der Lahn. Spaziergang und Innehalten. Es werden Führungen und mehr angeboten. Die Anlage geht den Informationen nach auf Ende des 12. Jahrhunderts zurück. Schon öfter saßen wir mit anderen im Gastgarten der Klosterschänke und ließen uns bewirten. Es hat gut gepasst!



Hereinspaziert ins "Märchenschloss" in Braunfels, etwas oberhalb des Marktplatzes. 


Unser nächstes Ziel, Braunfels, liegt oberhalb der Lahn, deshalb zweigen wir bei Leun von der Bundesstraße ab. Schon bald kommen Schlosstürme, das Schloss in den Blick. Im Ort geht es dem Marktplatz zu. Irgendwo parken. Im Schatten des auf einem Basaltkegel thronende Schloss gibt ein Altstadt-Ensemble mit Fachwerkhäusern. Geschäften und Einkehrmöglichkeiten den Ton an.
Wie in alten Märchenbüchern sieht die Kulisse von Schloss Braunfels mit Türmen, Zinnen, Erkern und dicken Mauern aus. Beeindruckend und malerisch. Wir erinnern uns an „König Drosselbart“ und „Dornröschen“, an die Märchen aus unserer Kindheit. Die ursprünglich laut Schloss-Webseite in den Urkunden als „Castellum“, Kastell oder auch Burg, geführte Anlage, bis heute Sitz der Grafen zu Solms, datiert urkundlich ab Mitte des 13. Jahrhunderts. Das Schloss wurde mehrmals, auch mit verschiedenen Baustilen, teils grundlegend umgebaut. Es ist ganzjährig für Besucher geöffnet. Unter anderem kann das „Fürstliche Familienmuseum“ besichtigt werden. Ein Café gehört ebenfalls zur Anlage. Führungen, kulturelle Veranstaltungen und mehr runden das Schloss-Angebot ab.


Etwas unterhalb des Schlosses der Marktplatz mit seinem nostalgischen Flair.


In Braunfels und Umgebung bieten sich für Übernachtungsgäste Hotels, Gasthöfe und Ferienwohnungen an. Unweit des Ortes liegt ein 18-Loch-Golfplatz. Wer mehr zur Stadt und ihrer Geschichte erfahren will, kann an Stadtführungen oder besonderen Erlebnis-Führungen teilnehmen.

Radeln, Wandern und Bootstouren
In Braunfels ist man, von Wetzlar kommend, linksseitig bereits am Rande des Taunus, rechtsseitig erstreckt sich der Westerwald. Keine Frage, dass sich überall gut wandern lässt. Ausgedehnte Wälder und Wege laden ein, Touren zu unternehmen oder einfach Spaziergänge zu machen. Nach dem gerade vorübergegangenen Sturmtief „Friederike“ vom 18. Januar 2018 sollte man sich noch auf Sperrungen einstellen und überlegen, überhaupt in den Wald zu gehen.
Von Wetzlar bis Braunfels oder umgekehrt lädt zum Beispiel der Lahn-Wanderweg ein. Bei dieser Etappe muss man gut 13 Kilometer unter die Füße nehmen. Der Weg beginnt im Quellgebiet der Lahn im Rothaargebirge in Nordrhein-Westfalen. Von Braunfels führt der Lahn-Wanderweg weiter über Weilburg.


Gemütlich mit dem Rad auf dem Lahntal-Radweg die Landschaft erkunden.


Für Radler gibt es Ähnliches, den Lahntal-Radweg, etwa zwölf Kilometer von Wetzlar nach Braunfels. Die Strecke bis Weilburg wird von Wetzlar aus mit rund 36 Kilometern angegeben. „Manchmal treffe ich mich mit anderen zu einem Radausllug entlang der Lahn. Das geht richtig gut,“ erzählt ein Bekannter. Der Radweg führt wie der Wanderweg vom Quellgebiet aus bis zur Mündung. Durch Westerwald und Taunus finden Mountainbiker ebenfalls Strecken für ihr Bike-Vergnügen.



Irgendwo an der Lahn. Wie wäre es je nach Jahreszeit und Interesse mit einer Bootstour?


Ganz anders sind da wieder Bootstouren, das Wasserwandern, zum Beispiel mit Kanu oder Kajak: ruhig übers Wasser gleiten. Wer – vor allem im Sommer – entlang der Lahn unterwegs ist, sieht immer wieder Bootsfahrer.
Zu allen Aktivitäten empfehlen wir, sich anhand der Internetseiten der Städte, meist unter „Tourismus/  Freizeit“, detaillierter zu Strecken und Möglichkeiten zu informieren und gegebenenfalls außerdem auf andere Seiten von passenden Vereinen, Clubs oder in Blogs zu schauen.
Beste Autoanfahrt nach Wetzlar: über die Autobahn A 45; nach Braunfels von Wetzlar über die B 49, in Gegenrichtung von Limburg über die B 49. Anfahrten über Bundesstraßen wie die B 277 über Dillenburg und Landstraßen sowie durch Orte sind Alternativen.

Ein kleines Stück nur entlang der mittleren Lahn und doch so viel zu sehen und zu erleben. Wir haben uns als nächste Etappe Weilburg-Limburg, mit schönen Altstadtbereichen, Schloss und Dom vorgenommen. „Lahnen“ Sie einfach auch einmal. (jw)


Unsere Linkübersicht für Ihr einfachere Planung. Unter Wetzlar.de und Braunfels.de finden Sie unter „Tourismus“ auch Angaben zu Hotels und weiten Untertkünften sowie zu Restaurants, Gasthöfen und vieles mehr.



Hinweis: Dieser Reisebericht im Blog ist – wie weitere Reiseberichte und Tipps - über unsere Internetseite erreichbar: www.presseweller.de
Dort finden Sie auch das ergänzende Impressum zu uns: Medienbüro DialogPresseweller, Medienbüro + PR, Inhaber und verantwortlich i. S. des Presse- und Telemediengesetzes Jürgen Weller, Lessingstr. 8, D-57074 Siegen, T. 0271 33 46 40.

Fotos aus verschiedenen Jahren. Örtlichkeiten können sich verändert haben. Für Öffnungszeiten, Besichtigungsmöglichkeiten, aktuelle Bezeichnungen, Befahrbarkeit von Straßen und Wegen, einschließlich Wander- und Radwegen sowie Bootstourenmöglichkeiten wird keinerlei Gewähr übernommen. Irrtum bleibt in allen Fällen vorbehalten. Für Text, Fotos, Bildmontagen © bei Presseweller. Es gilt deutsches Urheberrecht. Für Hinweise in Medien dürfen Textpassagen und Einzelfotos genutzt werden, aber stets nur mit Urhebervermerk „presseweller“. Das gilt für Kurzpassagen und ein Foto auch für Social Media jeder Art. Für umfangreichere Abdrucke bis zum Gesamttext und mehreren Fotos bitte unbedingt vorher bei uns anfragen! Gerichsstand und Erfüllungsort ist D-Siegen, unabhängig vom Streitwert in 1. Instanz stets das Amtsgericht.