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Donnerstag, 22. November 2018

Wenn Winterzauber überm Land liegt

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Verschneite Wälder, hier in Siegen, bezaubern. (Fotos: presseweller)


 „Kurzreise“ vom Norden bis in den Schwarzwald

Am Nachmittag des 20. November 2018 säuselten bereits dickere Schneeflocken übers südwestliche Westfalen, ohne denn, zumindest in unserem Ort, eine Schneedecke aufzuhäufen. In der frühen Dämmerung war es schön, dem leicht wirbelnden Schauspiel vor kahlen Bäumen und dem noch belaubten dunklen Wald zuzuschauen. 

Nun kommen in vielen Gegenden Deutschlands, Jahr für Jahr unterschiedlich, die ersten Flocken bereits im Oktober/ November, die sich dann erst einmal wieder verabschieden. Längst nicht jedes Jahr gab es „weiße Weihnachten“, dafür aber Schnee teils zu Silvester oder später im Januar und nicht selten bis sogar nach Ostern. Ohnehin ist dem Sonnenlauf nach auf unserer Erdseite erst am am 21. Dezember – wie in diesem Jahr – oder am 22. Dezember Winterbeginn. Vor allem Wintersportler warten bereits auf eine g‘führige Unterlage mit guter Schneedecke, andere auf den Spaziergang voller Ruhe in einem Schneewald oder über Wege im „flachen Land“, das seine eigenen Winterreize hat. Im Alpenraum sind die Verhältnisse wieder anders. Der Winter hat seine schöne Seiten in den Bergen, aber ebenfalls im Mittelgebirge und den weiten Ebenen in Nord- und Mitteldeutschlandland.

Der Winter mit seinem besonderen Zauber wird vor allem von der Adventszeit bis Neujahr von vielen als romantisch, gemütlich und kuschelig beschrieben. Frühe Dunkelheit und eine „warme Stube“ sind beste Zutaten, es sich im Haus gemütlich zu machen. Sind die Kinder noch klein, erleben wir diese Zeit meist noch eindringlicher und mit Rückbesinnung auf unsere eigenen Kindertage.



Schneelandschaft im Siegerland. 


Südwestfalen, Geest und Havelland
Kühl, teils sehr kalt und oft weiß von Reif, Eis oder Schnee bedeckt, zeigt sich seit jeher der Winter bei uns. In der Siegerländer Heimat sind wir Schnee und Frost gewöhnt und freuen uns über die weißen Waldbilder. In der Mittelgebirgslandschaft gibt es viele Örtlichkeiten für zünftige Schlittenpartien, je nach Unterlage sind aber auch Langlauf und Skiabfahrten wie zum Beispiel auf der Lützel bei Hilchenbach möglich oder im Skigebiet in Burbach. In Wittgenstein zieht der Skihang in Hesselbach bei Bad Laasphe viele an. Außerdem liegt das Sauerland mit seinen Pisten und Liften in der Nähe. Dicht dabei ist ebenfalls der Westerwald mit seinen schönen Ausblicken von den Höhen, der großen Krippenausstellung wie in Waldbreitbach an der Wied und mehr. Für uns war es eine Erlebnis, die Ausstellung anzuschauen.



Skispaß im Wittgensteiner Land, der Hang in Hesselbach. 

Schon öfter erlebten wir Wintertage in manch anderen Regionen, zum Beispiel in der norddeutschen Geest und im Alten Land. Es sieht magisch aus, wenn dünner Schnee über den Wäldern, Häusern, Wegen und Straßen liegt. Es verlockt – dick eingemummt – zu Spaziergängen entlang von Mooreichen und Birken oder über den Elbedeich im Alten Land. In der Adventszeit ist es schön, die kleinen Weihnachtsmärkte auf den Dörfern und die größeren in den Städten zu besuchen. In der reizvollen Altstadt von Buxtehude beginnt der Markt, der in diesem Jahr „Wintermärchen“ heißt, am 26. November Wie schön ist es doch, in der Vorweihnachtszeit zu bummeln, zu schauen, einzukehren und zu entschleunigen.



Gänse im November in der Nordheide - Weihnachten rückt näher.

Lichterglanz und Spaziergang-Ruhe erlebten wir im Havelland. Ein Weg führte uns nach Ribbeck mit dem Schloss – bekannt durch das „Birnbaum-Gedicht“ über „Herrn Ribbeck von Ribbeck im Havelland ...“, so wunderschön vom „Dichter der Mark“, Theodor Fontane, beschrieben.



Stimmungsvoller Wintermorgen im Havelland. 

Schwarzwaldabstecher
Dezembertage ohne Schnee und mit verhaltener Kälte erlebten wir in der Ortenau im Schwarzwald, rund um Oberkirch. Es war eine gute Gelegenheit für ausgiebige Spaziergänge und gute Einkehr. Unterhalb der Burgruine Schauenburg folgten wir den Spuren des „Simplicissimus“, des Schriftstellers Christoffel von Grimmelshausen, und kehrten auf Gutes ein.



Dezembertag in der Ortenau im Schwarzwald, im Hintergrund die Burgruine Schauenburg - auf "Simplicissimus-Spuren" in Gaisbach. (Montage: prw)

Jede Landschaft hat zu jeder Jahreszeit ihre eigenen Reize. Im Winter mit und ohne Schnee oder Reif und der früh einsetzenden Dunkelheit liegt oft ein besonderer Zauber über Dörfern und Städten, über Wiesen und Wäldern. Jahr für Jahr entdecken wir wieder Neues, oft romantisch und heimelig. Außer in den hier kurz beschriebenen Örtlichkeiten gibt es in Deutschland auch in allen anderen Regionen so vieles zu entdecken, ob bei einem Ausflug, einer Kurzreise oder einem Urlaub. (jw)

= In den im Reisebericht genannten Gebieten gibt es Einkehr- und Übernachtungsmöglichkeiten. Zu freien Zimmern sollten Sie sich allerdings vorher informieren. In der Regel findet man Hinweise zu Hotels und anderen Anbietern auf den Tourismusseiten der Regionen oder Orte. Internetadressen haben wir unten für Sie aufgeführt. =
Mit dem Auto sind die beschriebenen Örtlichkeiten - abgesehen von Baustellen und Staus - relativ gut über die Autobahn, Bundes- und Landstraßen erreichbar: Siegerland und Wittgenstein A 45, Westerwald A 45 und A 3, Havelland A 2 oder A 24, Ortenau A 5. Je nach Zielort die günstigste Abfahrt aussuchen. Meist muss man dann kurz oder weiter noch über "normale" Straßen fahren.   

Informationsmöglichkeiten im Internet
www.siegen-wittgenstein.info/de/
www.westerwald.info
www.tourismus-altesland.de
www.buxtehude.de
www.havelland-tourismus.de
www.oberkirch.de
www.schwarzwald-tourismus.info

Immer wieder Urlaubstipps und Hinweise bei Presseweller: http://www.presseweller.de/Tourismus/tourismus.html

Allgemeine Infos: www.presseweller.de

Hinweis: Alle Fotos aus verschiedenen Jahren. © presseweller, Siegen. Es gilt deutsches Urheberrecht. Örtlichkeiten können sich verändert haben. Irrtum bleibt stets vorbehalten. Bei Interesse an den obigen oder anderen Einzelfotos bitte bei uns anfragen.

Samstag, 12. Dezember 2015

Westerwald: Weitblick, Kloster, Krippenwelt


Weit und weiß: Westerwald-Höhen im Schnee. (Fotos: presseweller)

Vom mystischen Druidenstein zur Abtei Marienstatt und zur Krippenwelt


12. Dezember 2015. (DialogPrw). Viele haben das Westerwaldlied noch gelernt, zu dem auch die Zeilen gehören „Oh du schöner Westerwald, über deine Höhen pfeift der Wind so kalt, jedoch der kleinste Sonnenschein dringt tief ins Herz hinein ...“. O ja, es ist zum Teil eine raue Gegend, in der früher Steine gebrochen wurden, wo man in Gruben einfuhr und der Ackerertrag nicht so üppig war. Aber die Menschen sind seit jeher gastfreundlich. Wer im Winter kommt, hat Warmes dabei, um sich einzumummen, weil es auf den Höhen frisch und frostig sein kann. Wir waren unterwegs vom mystischen Druidenstein, über die Höhen in Malberg, vorbei an Hachenburg und Kloster Marienstatt bis nach Waldbreitbach im Wiedtal mit der riesengroßen Krippenausstellung.

Aus dem Tal der Sieg nehmen wir von Brachbach aus die Höhenstraße mit Blick zur Freusburg und auf den Giebelwald und fahren bis Herkersdorf. Von hier gehen wir über den Kreuzweg mit seinen verschiedenen Stationen zu einem mystischen Ort, dem Druidenstein, ein großer zerklüfteter Basaltkegel, der auf der Spitze ein Kreuz trägt und vor Jahrmillionen entstanden ist. Man vermutet, dass hier einst schon für die Kelten ein besonderer Ort war. Und so rankt sich manche Sage und Geschichte um den Druidenstein auf der Höhe zwischen Sieg- und Hellertal. Irgendwie magisch. Basaltgestein ist indes im Westerwald vielerorts antreffbar.



Der mystisch-magische Druidenstein bei Herkersdorf. 


Zu Barbaraturm und Abtei Marienstatt

Über Kirchen und Betzdorf geht es erneut in die Höhenorte, bergauf über Steineroth nach Steinebach und weiter. In Steinebach gibt es das in der Regel von 1. April bis 31. Oktober geöffnete Besucherbergwerk Bindweide, in das man „einfahren“ kann. Etwas weiter auf der Höhe, zwischen Steinebach und Steineberg (heute Malberg) steht seit 2013 auf exponierter Stelle der Barbaraturm, ein Aussichtsturm. Der über 20 Meter hohe Stahlturm ist einem Förderturm nachempfunden Weit geht der Blick über Täler und Hügel, bis zum Siebengebirge.Wunderbar. 


Bis zum Siebengebirge reicht der Blick vom Barbabaturm.


Ist die Landschaft mit Schnee bedeckt, vermittelt sie ein Gefühl von Weite und Einsamkeit. So gerade recht für ausgiebige Winterspaziergänge in klarer Luft. Wer dabei den Weg „Unter den Birkelchen“ in Steineberg geht, blickt auch auf Hachenburg, das Städtchen mit dem Schloss.
Aber wir haben noch ein paar Kilometer vor uns, weil wir, an Hachenburg und dem Zisterzienserkloster Marienstatt vorbei, über Weyerbusch ins Wiedtal wollen, nach Waldbreitbach.


Auf dem Weg zur Abteikirche.


Aber erst doch noch einmal zur Abtei Marienstatt, weil das zur Winterzeit passt. Im Ursprungskloster bei Kirburg soll dem Abt im Traum Maria erschienen sein, die ihn auf einen mitten im Winter blühenden Weißdornstrauch an der Nister hinwies. Dort, im Tal der Großen Nister, entstand dann die neue Abtei. So erzählten es früher die Älteren, und es ist – wie noch mehr zur Geschichte und Aktuellem - auch auf der Internetseite der Abtei Marienstatt nachzulesen. Wir kennen die Anlage, bei der eine uralte Steinbogenbrücke über die Nister führt, noch aus der Zeit, als es klostereigene Stallungen gab, dem alten Gelöbnis nach "ora et labora", bete und arbeite. Abtei Marienstatt ist immer einen Besuch wert, auch in der Heiligen Nacht zur um 0 Uhr beginnenden Christmette mit ihrer ganz eigenen Atmosphäre, der Stille, dem Einzug der Mönche, der Predigt zur Geburtsgeschichte und den Chorälen. Ja, "O du fröhliche, selige Weihnachtszeit ...!"



Der Pyramidenturm in Waldbreitbach.

Waldbreitbach und Krippen

Von Betzdorf im Siegtal sind es je nach Route rund 63 Kilometer bis Waldbreitbach im Wiedtal. Im Ort, der sich auch „Krippendorf“ nennt, kommt die Kirche in den Blick, ein Stück weiter der pyramidenartige Turm mit Figuren. Wir spazieren über die Wied zu einem besonderen Haus, dem „Krippenhaus“, zu „Gustels Krippenwelt“. Schon drüben auf der Wiese stehen lebensgroße Krippenfiguren, lebt die Weihnachtsgeschichte von der Geburt Jesu auf. Wundersam wird es im Haus mit den zahlreichen Krippen vieler Provenzien, mal größer, mal kleiner. Zum Staunen. Das trifft noch mehr auf die große Wurzelkrippe zu. Groß ist untertrieben. Sie ist riesig. Überall gibt es was zu schauen. Den Angaben des Krippenbetreibers im Internet nach ist sie 8,50 Meter hoch!, zwölf Meter breit und acht Meter tief. Verarbeitet sind rund 1200 bis 1300 Wurzeln. Den Angaben nach ist sie dieser Art nach „die größte Wurzelkrippe der Welt“. Man kann sich vorstellen, was es da alles zu bestaunen gibt. Wir waren vom Besuch „eingenommen“, führt das Museum doch nicht nur in die biblische Geschichte, sondern auch geradewegs zu so vielen Erinnerungen. Sonderausstellungen ergänzen immer wieder das Gesamtensemble.



Schon auf dem Weg zur Krippenwelt bestaunten wir 2010 diese Bildnis. 


Bis zum 20. Januar ist die – eintrittspflichtige - Krippenwelt täglich von 11 bis 18 Uhr geöffnet, danach ist bis zum 2. Februar noch Gelegenheit, sich diese Vielfalt täglich von 14 bis 18 Uhr anzuschauen. Ansonsten ist übrigens ganzjährig samstags-, sonn- und feiertags geöffnet. Zu den aktuellen Öffnungszeiten, auch zu Feiertagen – am Heiligen Abend geschlossen – , sollte man sich direkt im Internet unter Waldbreitbach oder krippenbauer-hertling.de informieren.

Ob Druidenstein, Bindweide-Museum und Barbaraturm, Kloster Marienstatt und Krippenwelt Waldbreitbach: Dieser Teil des Westerwaldes zwischen Sieg, Heller und Wiedtal bietet zig Möglichkeiten, Winterurlaub abseits von Wintersport zu genießen. Alle diese besonderen Örtlichkeiten lohnen einen Ausflug und sind gute Zutaten für einen schönen Tag erfüllten Freizeiterlebnisses, Muße, Aus- und Einblicke eingeschlossen. Je nach Schneelage laufen außerdem hier und da auch Lifte.
Je nach Ausgangsort zwischen Siegen, Olpe und Herborn erreicht man die Örtlichkeiten bequem mit einem Tagesausflug mit dem Auto. Zu Bahn- und Busanbindungen ist es ratsam, sich konkret zu informieren. Für den mehrtägigen Aufenthalt in der Region bieten sich Hotels, Gasthöfe, Pensionen und Ferienwohnungen an. Mehr dazu erfährt man über die Tourismus- oder Ortsseiten der jeweiligen Gebiete. (Jürgen Weller)

Fotohinweis: Fotos aus verschiedenen Jahren, daher keine Gewähr für aktuelle Örtlichkeit mit Bauten, Aufbauten oder allen möglichen Änderungen. Alle Urheberrechte (es gilt deutsches Urheberrecht) auf Texte, Fotos, Abbildungen, Repros liegen bei Presseweller, Siegen, D-Deutschland.

Nützliche Links

www.kirchen-sieg.de zu Druidenstein
www.bindweide.de zu Besucherbergwerk, Barbaraturm
www.abtei-marienstatt.de zu Abtei Marienstatt
www.waldbreitbach.de zum „Krippendorf“ Waldbreitbach
www.krippenbauer-hertling.de zur „Krippenwelt“
www.presseweller.de Reisen, Magazine u. m.

Mehr zu Reisen und Tourismusinfos immer auf http://www.presseweller.de




Samstag, 16. Januar 2010

Vom Siegerland zum Westerwald: Krippenschau



16.1.2010. Will man vom Siegerland aus zum Westerwald mit seinen Höhenzügen, Dörfern und Städtchen fahren, dann nutzt man am einfachsten das Siegtal. Ab Betzdorf geht es Richtung Hachenburg in die Höhenlagen bei Steinerot, Gebhardshain und Malberg. Über Hachenburg und Altenkirchen gelangt man ins Wiedtal, wo eine monumentale Krippenschau zu bewundern ist.

Wer diesen Weg aus dem hügeligen Siegerland wählt, kann sich freuen. Schon auf der Höhe zwischen Steinerot und dem Talort Elben gibt es bei klarer Sicht einen Ausblick bis zum Siebengebirge. Nutzt man danach die kleine Umfahrung an Gebhardshain vorbei über Steinebach nach (Malberg-) Steineberg sind von der Höhe Drachenfels, Ölberg und Kanzel sehr gut auszumachen, und mancher glaubte früher gar, den Schornsteindampf der Rheinschiffe gesehen zu haben. Dieser Westerwald, dem in den 40- und 50er-Jahren der längst verstorbene Heimatschriftsteller Ewald Weller mit spannenden Geschichten Leben einhauchte (Kräuter-Kathrin, Der Geist von der Steineberger Höhe und andere) unterscheidet sich in Sprache und Kultur vom Siegerland.
Bei diesigem Winterwetter kann man die Aussicht nicht genießen. Aber man schaut dann über verschneite Wiesen und Wälder, in denen mittendrin die Dörfer liegen. Ja, in Schnee-Wintern wie jetzt sieht es aus wie aus dem Märchenbuch.
Über Hachenburg mit seiner sehenswerten Fachwerkaltstadt geht es zum Beispiel nach Altenkirchen und von dort weiter ins romantische Wiedtal. Die Wied breitet sich zum Teil recht breit aus. Es geht über Höhenorte bis in die Talgemeinden teils kurvenreich bergab Richtung Neuwied. Der Rhein ist nah.
Dann wird Waldbreitbach, direkt an der Wied gelegen, erreicht. Auf den ersten Blick einer der üblichen Orte, auf den zweiten Blick ein etwas anderer. Denn genau hier gibt es mit nach Ausstellerangaben rund 1.600!! eine der weltweit größten Krippenausstellungen und Sammlungen. Ob bayerische Bergkrippe oder orientalische Darstellung der Geburt Jesu; ob aus Holz, Wurzeln, Papier, Porzellan, Kunststoff oder Zinn gearbeitet: Es gibt fast alles zu sehen. Riesige Szenerien an einer Wurzelwand wechseln sich mit kleinen überschaubaren Krippen ab: eine Vielfalt, die man bei einem Besuch gar nicht in ihrer Fülle wahrnehmen kann. Nahezu lebensgroße Krippen sind im Außenbereich aufgestellt. Für Krippenfreunde wir die bildlich-kunsthandwerkliche Darstellung der Geburtsgeschichte um Maria und Josef und das Kind in der Krippe immer etwas Anschaubares, Besonderes sein.
Der "christliche" Ort mit Kloster auf dem Berg hat auch in seiner Pfarrkirche ein Extra zu bieten: eine riesige, mehrere Meter hoch aufgebaute Wurzelkrippe mit einem abwechslungsreichen Szenarium. Die kann man sich allerdings nur bis zum 2. Februar anschauen.
Nach so viel Schauen, Staunen und Erkunden kehrt man ein. Direkt neben der Ausstellung kann man sich im Gasthof mit heißem Kakao, Kaffee sowie dem Speisenangebot aus der Karte oder eben Waffeln stärken. Ringsum im Ort liegen außerdem viele Gasthöfe und Restaurants. Klar, dass man auch übernachten kann, um die ganze Vielfalt nach und nach intensiver zu erkunden.
Wer's mal schauen will, schaut sich auf den Seiten von Waldbreitbach um oder erhält Tipps von presseweller, zum Beispiel über Anfragen bei mail@presseweller.de.